Das Märchen vom Element Wasser

Es war einmal, eine Stadt tief unten im Meer. Dort lebten Bewohner mit einer ganz besonderen Fähigkeit. Sie waren Formwandler und konnten sich in allen Lebenslagen und Situationen verwandeln. Dadurch lebten sie harmonisch im Einklang mit ihrer Umgebung. Ihre Anpassungsfähigkeit war so hoch, dass ihnen im Leben alles möglich schien.

Doch im Lauf der Zeit verschlechterte sich der Zustand der Meeresqualität drastisch. Die Bewohner der Unterwasserstadt waren aber davon abhängig in einem stabilen Milieu zu leben, da sie sonst ihre Fähigkeiten verlieren würden. Sie wurden immer kränker und schickten eines Tages ihre Kundschafter los, um die Ursache herauszufinden. Als sie zurück kehrten berichteten sie ihren Artgenossen, dass die Landbewohner ihren Müll ins Meer schütteten. Von allen Seiten kamen Müllberge angeschwommen und sickerten bis in die tiefsten Abgründe des Meeresgrundes. Dort gammelten sie vor sich hin. Eine bunte Mischung aus Plastikpartikel, Schwermetallen, Pestiziden, Schwefelsäure, Leichengifte und weitere Schadstoffe. Sie sammelten sich als riesengroße Ablagerungsgebiete, die aussahen wie tote Städte.

 

Die Auswirkungen auf die Formwandler wurde zunehmend immer lebensbedrohlicher und sie sahen keinen Ausweg, um ihre Situation zu verbessern. Sie baten die Wale und Delphine um Hilfe, denn diese konnten über eine sehr große Reichweite mit den anderen Meeresbewohnern kommunizieren. Sie schwommen in Windeseile über die Weiten des Meeres, sendeten unermüdlich Hilferufe aus, denn schließlich ging es auch um ihr Leben.

 


Aus dem Nichts spürten die Meeresbewohner plötzlich eine mächtige Energie. Wellenartig ertönen friedliche, hoffnungsvolle, singende Laute in Form von Frequenzen. Es meldeten sich die Sango Meereskorallen zu Wort. Die weisen Meereskorallen hatten eine schlaue Idee, wie die Formwandler wieder zu ihrer ursprünglichen Kraft zurückkehren konnten. Sie selbst waren nämlich dafür verantwortlich den Ozean mit ihrer Zauberkraft rein zu halten und von schmutzigen Ablagerungen zu befreien. Wenn sie alle ihre Kräfte vereinen, würden sie es schaffen. Doch weil der Zustand des Wassers bereits so schlecht geworden war, brauchten sie zusätzliche Unterstützung von Helfern, die allerdings nur an Land zu finden waren.

Der letzte noch gesunde Formwandler wagte es, sich in einen Landbewohner zu verwandeln und machte sich auf die Suche nach den heiligen Zutaten, die die Sango Meereskoralle ihm aufgetragen hatte. Er sollte Birke, Zitrone, Bambus und MSM beschaffen, damit die Sango Meereskoralle gemeinsam mit diesen Zutaten ein stärkeres Mittel brauen könnte, das die Unterwasserstadt befreien sollte. Der letzte Formwandler jedoch merkte, er würde sein ganzes Leben brauchen, um die Sachen zusammen zu sammeln. Er bat das Vogelreich um Hilfe. Diese transportierten es in Windeseile über den Ozean. Die Wale und Delphine transportierten es zu den Formwandlern. Im Nu bekamen sie ihre Kraft zurück und machten sich an die Arbeit. Es wurde Licht in der Unterwasserwelt und die riesigen Müllberge lösten sich in Nichts auf. Alle jubelten und freuten sich und feierten riesige Feste. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.

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