Das Märchen vom Element Erde

Es war einmal in einem fernen dunklen Land, da lebte ein Zwergenvolk im Inneren der Erde. Kein Mensch war ihnen je begegnet, denn sie hielten sich absichtlich versteckt. Die Zwergen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Bodenschätze unter der Erde zu eigen zu machen. Doch schürften sie weder Diamanten, noch Gold oder Silber. Ihre Minen waren darauf spezialisiert die kleinsten aller Kleinstlebewesen zu extrahieren. Sie verbreiteten sich immer mehr und machten sich einen Spaß daraus, dem Boden seine Nährstoffe und Mikroorganismen zu stehlen. Dabei beobachteten sie schadenfroh, wie die Menschheit immer ausgelaugtere Böden nutzen musste.

Die Zwerge indessen, sammelten gierig immer mehr von den guten Bakterien und hielten sie in kleinen Reagenzgläsern gefangen, sodass sie keinen Wert mehr für ihre Umwelt hatten. Ihr Ziel war es, wenn die Böden restlos ausgelaugt und keine nützlichen Mikroorganismen mehr hatte, den Menschen teuren Dünger zu verkaufen. Die Zwerge wollten nämlich endlich die Herrschaft über den Planeten gewinnen und das könnten sie nur, wenn sie reicher waren als die Menschen.

Eines Tages buddelte sich ein ahnungsloser Maulwurf etwas tiefer als gewöhnlich und stieß plötzlich auf eine der Zwergenminen. Er könnte zwar nichts sehen, weil er blind war, doch konnte er umso besser hören. Als er von den niederträchtigen Plänen der Zwerge hörte, eilte er sofort zurück in seinen Gang. Er hatte zwar auch schon des öfteren die Menschheit verflucht, da sie ihn immer fortjagten. Doch war auch er abhängig von der mikrobiellen Vielfalt der Erde.

Der Maulwurf beratschlagte sich mit anderen Lebewesen unter der Erde und überlegte wie sie die Zwerge aufhalten könnten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sie die noch verbliebenen Mikroorganismen in der Erde stärken mussten, um die Zwerge zu bekämpfen. Ohne ihre Hilfe würden sie es nicht schaffen, die restlichen Mikroben zu befreien. Als sie noch überlegten, wer ihnen dabei behilflich sein könnte, meldete sich ein Regenwurm zu Wort. Ihm war aufgefallen, dass die Zistrose immer einen sehr guten Einfluss auf die Mikroorganismen hatte. Dort wo sie lebte waren böse Zwerge selten anzutreffen.

Also machten sich nun alle Würmer, Asseln, Schnecken, Maulwürfe, Mäuse und andere Lebewesen des Erdreichs auf den Weg, die Zistrosen um ihre Hilfe zu bitten. Die Zistrosen allerdings hatten weitere Verbündete: Grapefruitkerne, Olivenblätter, Oreganoblätter, Salbeiblätter und die Meerretichwurzeln. Sie alle eilten zur Hilfe und gemeinsam schafften sie es die Zwerge zu bezwingen. Das dunkle Land erleuchtete in vollster Farbenpracht, kristallklares reinigendes Licht strahlte durch alle Lebewesen und die Böden erholten sich immer besser von ihren Räubern. Die Wiesen wurden wieder saftig und grün, denn die guten Mikroorganismen unter der Erde konnten endlich wieder friedlich, fröhlich und frei zusammen leben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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Das Märchen vom Element Feuer

Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit, da lebte ein Volk an einem großen Fluss. Sie nannten ihn den Fluss des Lebens, denn er machte das Land fruchtbar. Doch es war kein gewöhnlicher Fluss, denn seine Flüssigkeit war rot wie das Feuer. Die Bevölkerung nutze ihn, um überlebenswichtige Nährstoffe und Informationen im Land zu verteilen. Der Handel mit Botenstoffen und Abwehrsystemen machte das Volk reich und unabhängig.

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